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Okt
05

Aufbruch in die Moderne

Expressionismus und die größten und wertvollsten Bauhaus-Bestände Norddeutschlands im Oldenburger Landesmuseum
Aufbruch in die Moderne

Oldenburg hat den Aufbruch in die Moderne wiederentdeckt. Mit berühmten Werken des Expressionismus und wertvollen Bauhausobjekten stellt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte noch bis zum 29. Januar seine verschollenen und wiederentdeckten Schätze aus.

Der Gründungsdirektor des Landesmuseums Walter Müller-Wulckow hatte es in den zwanziger Jahren in Oldenburg schwer mit seinem Aufbruch in die Moderne. Als einer der ersten ging er ab 1928 in seinen Erwerbungen deutlich über den Expressionismus hinaus und erweiterte die Sammlung um Fotografien der Neuen Sachlichkeit sowie um Werke der Bauhaus-Werkstätten in Weimar und Dessau. 1937 wurden aus der Sammlung des Landesmuseums 103 Werke als „entartet“ beschlagnahmt, von denen in den letzten Jahren rund ein Drittel zurückerworben werden konnte. Die Ausstellung „Der zweite Aufbruch in die Moderne“ zeigt zahlreiche Werke, die den Bildersturm der Nationalsozialisten in den Depots des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte überdauert haben.

Mit der Ausstellung werden unterschiedliche Besuchergruppen und -interessen angesprochen. Gezeigt wird Kunstgeschichte der Moderne mit Werken von Paula Modersohn-Becker, Emil Nolde, Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Radziwill und vielen anderen. Aber auch einer der größten und wertvollsten Bauhaus-Bestände Norddeutschlands ist zu sehen. Unter den knapp 300 Objekten der Ausstellung finden sich Stahlrohrmöbel von Ludwig Mies van der Rohe über Deckenleuchten von Wilhelm Wagenfeld bis hin zum berühmten Bauhaus-Schachspiel von Josef Hartwig.

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg ist nach der Abdankung des letzten Großherzogs von Oldenburg 1919 gegründet worden und verteilt sich heute auf drei Standorte: das Schloss, das Prinzenpalais und das Augusteum.

Wer neben den Ausstellungen auch die Stadt kennen lernen möchte, findet bei der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH eine Auswahl buchbarer Kulturreiseangebote (Preis pro Person im Doppelzimmer ab 92,00 EUR: http://www.oldenburg-tourist.de/reisen/.

Die Ausstellung „Der zweite Aufbruch in die Moderne – Expressionismus, Bauhaus, Neue Sachlichkeit“ ist vom 25. September bis 29. Januar 2012 in Oldenburg zu sehen. Ausstellungsorte sind das Schloss und das Prinzenpalais. Besucht werden kann die Ausstellung zum Eintrittspreis von 5 Euro von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr.

Hinweis zum Bild:
Die honorarfreie Reproduktion ist nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung bis zum 29. Februar 2012 erlaubt. Bildmaterial ist erhältlich unter http://www.landesmuseum-oldenburg.niedersachsen.de/portal/.
Copyright: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg
Oldenburg hat über 160.000 Einwohner und ist Oberzentrum des nordwestlichen Niedersachsens. Zusammen mit Bremen bildet die Stadt eine der elf europäischen Metropolregionen Deutschlands. 2009 war Oldenburg „Stadt der Wissenschaften“: An der Carl-von-Ossietzky-Universität und an Fachhochschulen studieren 20.000 Menschen, viele Institute und andere Forschungseinrichtungen genießen weltweites Renommee. Wichtige kulturelle Aushängeschilder sind das Oldenburgische Staatstheater, das Horst-Janssen-Museum sowie das großherzogliche Schloss mit Sammlungen und Ausstellungen zur Kunst- und Kultur-Geschichte. Der Kramermarkt, eines der fünf größten Volksfeste Deutschlands lockt im Oktober 1,5 Mio. Besucher an. Weitere Veranstaltungs-Highlights sind die Keramiktage, die größte Kinder- und Jugendbuchmesse Deutschlands, das Internationale Filmfestival sowie verschiedene sommerliche Musikfestivals aller Stilrichtungen. Die Verkehrsanbindung durch Autobahnen, ICE, den Hafen an der Hunte und den nahen Flughafen in Bremen sind optimal, das bevorzugte Verkehrsmittel in der Stadt ist das Fahrrad.
Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) ist zuständig für die touristische Vermarktung und das StadtMarketing der Übermorgenstadt. Warum macht sie das? Damit Oldenburg noch mehr Fans und Bürger bekommt, damit sich Unternehmen ansiedeln und neue Arbeitsplätze schaffen, damit Touristen anreisen, um hier eine gute Zeit zu haben.

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