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Sep
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Ausstellung „Lichter in der Finsternis“ erinnert an Rettung der Budapester Juden 1944/1945

Eröffnung am 14. September 2011 in Dortmund: Claus-Dieter Clausnitzer und Ausstellungsmacher Christoph Gann zu Gast

An eine der ungewöhnlichsten Heldentaten des 20. Jahrhunderts erinnert das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund in enger Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren der Erinnerungsarbeit in Dortmund: Die Ausstellung „Lichter in der Finsternis – Raoul Wallenberg und die Rettung der Budapester Juden 1944/45“ wird in der Zeit vom
14. September bis 21. Oktober 2011 im Reinoldinum, Schwanenwall 34, in Dortmund gezeigt. Zur Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 14. September 2011, ab 17 Uhr werden Ausstellungsmacher Christoph Gann, Richter aus Thüringen, und Schauspieler Claus-Dieter Clausnitzer erwartet. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Klezmer-Trio „gute fraynd“.

Über die Ausstellung:

Nach dem Motto „So viele Menschen wie möglich“ hatte sich der Schwede Raoul Wallenberg im Sommer 1944 in Budapest das Ziel gesetzt, Juden vor dem sicheren Tod zu retten. Deutsche Truppen hatten die Stadt besetzt, die Deportation der ungarischen Juden in die Vernichtungslager hatte begonnen. Am 9. Juli 1944 traf der Schwede Wallenberg in Budapest ein. Er hatte wenig mehr als einen schwedischen Diplomatenpass und finanzielle Unterstützung aus Amerika zur Erfüllung seiner Mission. In kurzer Zeit gelang es ihm, mehr als 100 000 Juden vor dem sicheren Tod zu retten, bevor er im Januar 1945 selbst von der Roten Armee verschleppt wurde. Seither ist er verschollen.

Christoph Gann, Richter in Thüringen, hat die Geschichte Wallenbergs und die dramatischen Ereignisse in Budapest auf der Grundlage zahlreicher neuer Quellen rekonstruiert. 1999 erschien sein Buch „Lichter in der Finsternis. Raoul Wallenberg und die Rettung der Budapester Juden 1944/45“ und die gleichnamige Ausstellung. Sie ist seitdem in mehr als 50 Städten gezeigt worden.

Für Dortmund hat sich ein Trägerkreis gegründet, der die Ausstellung in ein attraktives Rahmenprogramm einbetten wird. Verschiedene Veranstaltungen, unter anderem ein Abend mit György Dalos, sind geplant. Der Dortmunder Aktionsplan für Vielfalt, Toleranz und Demokratie unterstützt das Vorhaben. Für Schulklassen und andere interessierte Gruppen werden Führungen angeboten.

Weitere Informationen unter www.ibb-d.de.
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Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund (IBB)
Elke Wegener
Bornstraße 66
44145 Dortmund
0231-952096-0
www.ibb-d.de
info@ibb-d.de

Pressekontakt:
Pressebüro vom Büchel
Mechthild vom Büchel
Somborner Feldweg 62
44388 Dortmund
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0231-6901041
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