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Apr
23

„Back 2 Black“: Funkhaus Europa SummerStage am 1. Juni in Köln

– „Back 2 Black“ ist der Titel der 14. Funkhaus Europa SummerStage am 1. Juni im Kölner Tanzbrunnen. Das Global Sounds Radio des WDR präsentiert Lek Sen, Mokoomba, Akua Naru, Toto La Momposina, das ghanaische Akwaaba Sound System und die Funkhaus Europa DJs.

"Back 2 Black": Funkhaus Europa SummerStage am 1. Juni in Köln

Summerstage 2014 Plakat

Rock ’n‘ Roll, R ’n“ B und Rap sind ohne afrikanische Einflüsse nicht denkbar. Hinzu kommen Salsa, Samba und Reggae in Lateinamerika und der Karibik. In Afrika scheint auch die Zukunft der Popkultur auf. Während die angloamerikanische Popszene immer neue Retro-Schleifen dreht, entsteht von Senegal bis Simbabwe aus der Verbindung von lokaler Tradition und westlichen Vorbildern etwas völlig Neues. Die SummerStage 2013 bringt diese alten und neuen Querverbindungen zusammen. Funkhaus Europa sendet zwischen 18 und 22 Uhr live aus dem Tanzbrunnen. Einlass ist um 14 Uhr, los geht´s um 15 Uhr. Die Karten kosten 20 (VVK) bzw. 24 Euro (AK).

Lek Sen
Songwriter Lek Sen ist ein Shooting-Star aus dem Senegal. Mit seiner Gitarre zieht er in die Welt. Aufgewachsen in Ngor, einem Fischerdorf nahe Dakar, war Lek Sen zuerst in der HipHop-Szene seines Landes aktiv. Mit zwei Jugendfreunden sorgte er als Rap-Gruppe SSK in Dakar für Furore. Izwischen lebt er in Paris. Mit melodiösem Afro-Folk, akustischen Reggae-Balladen, Dance-Hall Tunes und sozialkritischen Texten hat er hier seinen neuen, eigenen Stil gefunden. Das Solo-Debütalbum „Burn“ erschien 2010, der Nachfolger „Tomorrow“ kam im Frühjahr 2013 raus.

Mokoomba
Erfrischend und aufregend neu klingt die junge Afro-Fusion-Dance-Combo Mokoomba aus Simbabwe. Im „Tonga.Style“ verbindet sie traditionelle Rhythmen und Percussion aus ihrer Region mit urbanen Latin-Sounds, Soul, Funk und Human-Beat-Box-Einlagen. Die fünf Musiker um den begnadeten Leadsänger Mathias Muzaza stammen aus der Tonga-Region, wo die weltberühmten Victoria-Wasserfälle sprudeln. Dort lebt eine Minderheit, die eine eigene Sprache spricht, die sogar in Simbabwe nur von wenigen verstanden wird. Trotzdem haben Mokoomba es geschafft, sich in dieser Sprache in kurzer Zeit in die Herzen eines breiten Publikums zu spielen. Ihre Songs handeln von der Liebe und dem Leben im Simbabwe, von sozialen Missständen und der Aids-Gefahr. Im Juli 2008 erspielten sie sich bei einem Wettbewerb einen Plattenvertrag und eine Europa-Tournee. Die belgisch-ivorische Sängerin und Bassistin Manou Gallo übernahm die Produktion ihres Albums „Rising Tide“, das 2012 erschien.

Akua Naru
Akua Naru – Künstlername von La Tanya Olatunji – ist das neue Gesicht des Conscious Rap. Aufgewachsen in New Haven, Conecticut, entdeckte sie schon als Kind ihre lyrische Ader. Nach Stationen in Philadelphia und New York sowie Reisen nach Asien und Westafrika ließ sie sich 2006 in Köln nieder und brachte damit ein Stück Ostküsten-Street-Culture an den Rhein. Auf ihrem Album „The Journey Aflame“, das im Januar 2011 erschien, spannte sie den Bogen von sozialkritischem Rap und Old-School-HipHop-Beats über Jazz, Blues und Soul bis zur Spoken-Word-Poetry. In ihrem Rap-Hit „The World is listening“ zählt Akua Naru die weiblichen HipHop-MC’s auf, die sie geprägt haben: von Salt’n’Peppa, Monie Love und Queen Latifah bis zu Lauryn Hill. So locker sie sich damit in eine feministische Linie der HipHop-History einreiht, so tiefgründig kann sie über das Erbe des transatlantischen Sklavenhandels sinnieren. Auf der Bühne tritt Akua Naru mit ihrer Begleitband DigFlo auf. Mit dieser Kölner Combo im Rücken, legte sie im Mai 2012 die „Live Aflame Sessions“ auf, eine Live-Version ihres ersten Albums.

Toto La Momposina
In Kolumbien ist sie eine Nationalheldin: die Sängerin Toto La Momposina alias Sonia Bezanta Vides. Sie stammt von der Insel Mompos am Unterlauf des Rio Magdalena. Ihre Musik ist eine Verschmelzung von afrikanischen und spanischen Einflüssen sowie den Harmonien der Urbevölkerung der Region. Toto La Momposina stammt aus einer Musikerfamilie, die auf fünf Generationen zurück blicken kann. Sie bewahrte die afro-kolumbianische Musiktradition, allen rassistischen Anfeindungen der weißen Oberschicht zum Trotz. Ihre Lieder beruhen auf verschachtelten Trommelrhythmen der Tambores sowie leidenschaftlichem Call-and-Response-Gesang, mit dem die Sängerin auf den Chor ihrer Musiker antwortet. Hinzu kommen Gitarren, Trompeten und die polyphonen Töne der „Gaitas“-Kaktusflöten aus den kolumbianischen Bergen. Seit fast 50 Jahren ist Toto La Momposina mit ihrem Orchester auf den Bühnen der Welt unterwegs. 1982 bat sie Gabriel Garcia Marquez, als ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, in Stockholm zu singen. 1993 erschien ihr Album „La Candela Viva“ auf Peter Gabriels „Real World“-Label und machte sie international bekannt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter funkhauseuropa.de

Bildrechte: WDR

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