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Mrz
10

Münchner Unternehmen stiftet Hilfsfond für Zwangsarbeitsopfer

Münchner Altenthal AG will Unrecht der Vergangenheit mit vielen Millionen lindern

Die Maschinenfabrik von Altenthal AG, ab 1940 selbst Zwangsarbeitsbetrieb, wird die Stiftung nach eigenen Angaben „großzügig“ ausstatten, um „nach Jahren des Schweigens endlich angemessen Verantwortung“ für das eigene Verhalten während der Naziherrschaft zu übernehmen.
Die Vorstände Werner Weißmann (52) und Christina von Altenthal (54) teilten bei einer Pressekonferenz im Münchner Werk in der Aidenbachstraße mit, man habe sich zu diesem Schritt entschieden, um das Leid der Zwangsarbeiter, von dem man jahrelang profitiert hatte, bis zu einem gewissen Grad auszugleichen. Der Münchner Industriebetrieb forderte andere deutsche Unternehmen auf, dem Beispiel zu folgen und den Fond – mit Blick auf das eigene Verhalten während der Kriegsjahre – angemessen zu unterstützen.
Die überraschende Entscheidung, die den Aktienkurs zeitweilig so belastete, dass die Aktie aus dem Handel genommen werden musste, ist nach Meinung von Branchenkennern innerhalb des Hauses von Altenthal nicht unumstritten. Auch irritierte, dass die langjährige Aufsichtsratsvorsitzende und Tochter des Firmengründers, Elisabeth von Altenthal, der Pressekonferenz fernblieb.
Die bekannte Münchner Familie stand unlängst noch aus anderen Gründen im Fokus: Man hatte den tragischen Verlust mehrerer Familienmitglieder zu verkraften. Die Möglichkeit eines Zusammenhangs zur Stiftungsentscheidung wollte man jedoch ebenso wenig kommentieren wie die Gerüchte, dass Gewalt im Spiel gewesen sein soll. Weder das Polizeikommissariat München noch der stadtbekannte Hauptkommissar a.D. Konrad A. Pellmann (67), der seit kurzem erneut mit der Familie von Altenthal in Verbindung gebracht wird, waren diesbezüglich zu einer Stellungnahme bereit.
Nach Recherchen des ToPAS Verlags ist die Familie nicht nur in den o.a. Fragen tief gespalten. Die weiteren Hintergründe der Stiftungsidee sollen im kürzlich veröffentlichten Buch „Der 237. Grad“ zu finden sein. Manchen gilt der solide recherchierte und spannend geschriebene Kriminalroman schon jetzt als einer der neuen Hoffnungsträger des Genres. Er ist als eBook für EUR 5,90 und als Taschenbuch für EUR 9,90 im ToPAS Verlagsshop und im gut sortierten Buchhandel erhältlich.

ToPAS bietet Ausbildungen (mit Zertifikat), Seminare, Bücher (zu den Themen: Spiritualität, schamanisch-mediale Unterstützung, psychologische Astrologie, Tarot & Numerologie) sowie Beratungen für Privatpersonen und Unternehmen.

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