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Sep
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Natur und Technik verbinden über 93 Nationen im Luthergarten Wittenberg

Natur und Technik verbinden über 93 Nationen im Luthergarten Wittenberg
Der Luthergarten – Andreasbreite (Bildquelle: Steffen Mainka | www.fotofliegen.de)

Die Reformation feiert 500-jähriges Jubiläum – und die wohl schönste Art ihrer zu gedenken bietet sich in den Wallanlagen von Wittenberg: in einem Garten mit fünfhundert Bäumen gepflanzt von 93 Nationen. Dank einem digitalen Suchsystem wissen internationale Besucher jetzt immer ganz genau, wo sich der Baum ihres Landes befindet.

“Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.” Diese Worte werden Martin Luther zugeschrieben.

Gesagt, getan. Seit 2009 entsteht in den Wallanlagen von Wittenberg der Luthergarten – umgesetzt vom Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (LWB) und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands in Kooperation mit der Lutherstadt Wittenberg.

An mittlerweile drei verschiedenen Standorten im Stadtgebiet wurden 500 Bäume gepflanzt. Ein Sinnbild für die optimistische Haltung Luthers, die sich in dem ihm zugeschriebenen Zitat vom “Apfelbäumchen” so anschaulich ausdrückt. Kirchen aus mittlerweile 93 Ländern und unterschiedlichster Konfession übernehmen Baumpatenschaften und pflanzen selbst Bäume im Bereich Ihrer Heimatkirche. Das Kulturen, Länder und vor allem Menschen verbindende partnerschaftliche Konzept des Luthergartens kommuniziert die Bedeutung der Reformation in die Welt.

Der Luthergarten wächst, und damit steigt auch die Zahl der Besucher. Der LWB steht vor der nächsten Herausforderung. Wie vermittelt man an Ort und Stelle Informationen und Hintergründe zum Luthergarten, dem Kunstwerk Himmelskreuz sowie den beteiligten Organisationen – und das gleich in mehreren Sprachen?

Hierzu Pastor Hans W. Kasch, Ansprechpartner des Lutherischen Weltbundes in Wittenberg für die Lutherdekade und Planungen des Reformationsjubiläums 2017:

“Von Anfang an bewegte uns die Frage, wie ein Informationssystem geschaffen werden kann, dass das Aufsuchen eines bestimmten Baumes ermöglicht. Und diese Frage bewegte noch vielmehr die vielen Gäste der Stadt, die den Baum ihrer Kirche finden wollten. Stadtführer berichteten, wie Besuchergruppen sie löcherten, auch “ihren” Baum gezeigt zu bekommen. Ich sah oft Gäste gebückt durch den Garten laufen, die einen Baum suchten. Es war ein langer Weg, der nun zum vorläufigen Abschluss kommt: die Entwicklung eines elektronischen Informationssystems.”

Pünktlich zum bevorstehenden 500-jährigen Jubiläum der Reformation war es dann soweit. Der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes (LWB), Pfarrer Dr.h.c. Dr.h.c. Martin Junge, stellte zusammen mit dem Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, Torsten Zugehör, die neuen Info-Terminals im Luthergarten vor.

Hierzu erklärt Hans W. Kasch: “Wie immer, wenn man Neuland betritt, warteten ungeahnte Schwierigkeiten bei der Umsetzung. An dieser Stelle möchte ich daher sehr herzlich der Firma EIKI Deutschland GmbH und VIONDIS als Produzent solcher Outdoor-Stelen danken. In gleicher Weise gilt der Dank dem Kommunalservice Wittenberg, der schnell und flexibel die nötigen Fundamentarbeiten ausgeführt hat. Aber ohne Software nützt auch ein Info-Terminal nichts. Die Fa. Cicero hier aus Wittenberg hat sich auf diesen riesigen Berg von Arbeit eingelassen, die nötigen Informationen aufzubereiten und ansprechend für unsere Vision inhaltlich umzusetzen.”

Drei elektronische Outdoorstelen der Marke VIONDIS bilden das technische Grundgerüst für das neue Informations- und Leitsystem, installiert an jeweils einem der drei Standorte des Luthergartens. Die dargestellten Inhalte, bzw. den Content entwickelte die Fa. Cicero aus Wittenberg.

Die per Touchscreen bedienbaren Geräte bieten Informationen und Hintergründe zum Luthergarten, dem Kunstwerk Himmelskreuz und den beteiligten Organisationen. Eine zentrale Suchfunktion ermöglicht es, den genauen Standort von jedem der 500 Bäume zu finden. Gerade Gäste aus dem Ausland besuchen im Luthergarten gerne den Baum, den ihre Heimatkirche gepflanzt hat. Das Angebot ist in deutscher, englischer, spanischer und französischer Sprache verfügbar.

“Lutheranerinnen und Lutheraner aus aller Welt kommen gerne nach Wittenberg und besuchen den Luthergarten”, berichtete Generalsekretär Junge bei der Vorstellung. Der Luthergarten ist ein Reformationsdenkmal, das nicht einfach nur zurückblickt, sondern zukunftsoffen und genauso lebendig ist wie die weltweite Reformation heute”, so Junge.

Mehr Informationen finden Sie auf www.viondis.com und www.luthergarten.de

Bildquelle: Steffen Mainka | www.fotofliegen.de

EIKI Industrial Co., Ltd wurde 1953 in Osaka, Japan gegründet und bietet seit über einem halben Jahrhundert Kompetenz im audiovisuellen Bereich. Die EIKI Deutschland GmbH wurde 1995 als erstes europäisches Tochterunternehmen mit Sitz in Idstein gegründet. Der Name EIKI setzt sich aus zwei japanischen Wörtern zusammen: “EI” bedeutet Bild und “KI” steht für Maschine.

EIKI steht also für “Bildmaschine”. Durch die Produktbreite bietet EIKI für fast jeden Einsatz im Office-, Profi- und Eventbereich einen passenden Projektor: Neben DLP®- und LCD-Projektoren aller Größenordnungen gehören dazu auch Projektorlampen, Objektive und Zubehör wie Deckenhalterungen. Als Lösungsanbieter hat EIKI sein Produktportfolio um ein großes Sortiment professioneller Displays und Stelen – die Produkte von VIONDIS, Digital-Signage-Player, Projektorenkameras inklusive umfangreichem Zubehör und Software erweitert.

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