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Sep
25

Verleihung der höchsten Auszeichnung der Gastronomischen Akademie Deutschland an Anton Mosimann OBE in Baden-Baden

Verleihung der höchsten Auszeichnung der Gastronomischen Akademie Deutschland an Anton Mosimann OBE in Baden-Baden

Am vergangenen Wochenende verlieh die Gastronomische Akademie Deutschlands e.V., GAD, in Baden-Baden zum Höhepunkt ihrer glanzvollen 54. Jahrestagung den 19. Rumohr-Ring. Der Carl-Friedrich-von-Rumohr-Ring, mit dem die GAD in unregelmäßigen Abständen Persönlichkeiten ehrt für besondere Verdienste um die Kochkunst sowie die Wein- und Tafelkultur, erinnert an den großen deutschen Kunsthistoriker, Schriftsteller, Zeichner und Maler, Agrarhistoriker und Gastrosophen Carl Friedrich von Rumohr (1785 bis 1843). Prominente Ausgezeichnete vor Anton Mosimann sind unter anderen: Eugen Lacroix, Aenne Burda, Hugh Johnson, Johann Lafer, Pierre Lurton und Stefan Quante.

Die Auszeichnung ging an den „Koch der Royals“, den 66-jährigen Schweizer Kosmopoliten Anton Mosimann, OBE. „Eine Persönlichkeit, die in ihrer Bescheidenheit, Lebensleistung und Ausstrahlung fasziniert“. Ich denke, so der Geschäftsführende Vorstand Hans G. Platz, wir haben einen „Großen der kochenden Zunft“ geehrt.

Der 1947 in Nidau bei Biel geborene Koch kam 1975 nach London, um als Chefkoch im „Dorchester“ zu arbeiten. 1988 machte er sich selbständig und eröffnete in Belgravia das Clubrestaurant „The Belfry“.

Dort begrüßte er bislang eine Reihe illusterer Gäste, darunter auch vor zwei Jahren ein junges Paar, das sich von ihm sein Hochzeitsmenü zubereiten lassen wollte. Mit Erfolg, wie zu erwarten war, denn zur Familie des jungen Paares bestanden bereits beste Beziehungen. Er hatte schon für die Großmutter des angehenden Ehemanns gekocht, was ihm 2004 den Ehrentitel „Order of the British Empire“ eingebracht hat. Denn die Großmutter war keine andere als Queen Elisabeth II. und das junge Paar niemand anderes als Prinz William und seine angehende Frau Catherine Middelton, für deren Hochzeit er schließlich das Menü zubereitete. Bevor er sich in London niederließ, sammelte er Erfahrung in Restaurants und Hotels in ganz Europa, in Asien und Kanada. Zugleich verfügt Anton Mosimann über eine der weltweit größten Kochbuchsammlung.

Auftakt der glanzvollen Baden-Badener Veranstaltung bildete am Abend zuvor eine kulinarische Gesprächsrunde zur von der GAD gestellten Frage: „Kulturerbe Kochkunst – auf dem Weg zum UNESCO- Weltkulturerbe?“. Mit einem Impulsvortrag eröffnete die Baden-Badener Kulturjournalistin, Andrea Schmoll, die Talkrunde mit ihrer Forderung nach einem Kulturerbe Kochkunst als europäische Bewe-gung „denn das Reden und Schreiben über die Kochkunst ist längst eine eigene Disziplin, Gastrosophie genannt, dies auch und insbesondere in Zeiten von Apps und Kochshows“.

Das Wort ist nicht nur unbegrenzt haltbar, es spiegelt zugleich die Bedeutung und Auswirkung auf eine Gesellschaft mit hoher Kochkunst. Sie hat das Potential, ein Kulturerbe der Menschheit, nicht nur in Frankreich oder Deutschland, sondern in ganz Europa zu sein: „Kochkunst hält nicht nur Leib und Seele zusammen, sie bestimmt sie und wird von ihr bestimmt. Vor allem gibt es derart viele wechselseitige Einflüsse, dass man von einer interdisziplinären wie grenzüberschreitenden Erscheinung sprechen kann, auch was die geographischen Grenzen angeht“. Dies war Tenor der von Andrea Schmoll moderierten Talkrunde, an der neben Anton Mosimann OBE, der WDR-Fernsehjournalist Stefan Quante, der Kochbuchsammler Uwe Frenzel und die Chefin der Manufaktur Kühn-Silber, Frau Sonja Quandt, teilnahmen, die kompetent und unterhaltsam diese Frage auch mit dem fachkundigen Publikum diskutierten.

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