Bildende Künstler nutzen Lebendigkeit des dichroitischen Glases

Namhafte bildende Künstler nutzen das faszinierende Farbenspiel des dichroitischen Glases “VarioTrans®” von Prinz Optics für ihre Arbeiten.

2004 brachte das Stromberger Unternehmen Prinz Optics das Spezialglas VarioTrans® auf den Markt. Nachdem zunächst Architekten und Innenraumgestalter das Material für sich entdeckt hatten, lassen sich nun auch bildende Künstler von der ästhetischen Wirkung des besonderen Materials inspirieren.

Der künstlerische Umgang mit Glas hat eine lange Tradition. Schon aus dem Reich der Pharaonen sind uns Zeugnisse der Glaskunst überliefert. Seither ist die Faszination, die dieses Material auf Künstler und Betrachter gleichermaßen ausübt, ungebrochen. Vor allem im Zusammenspiel mit Licht und Farbe entfaltet diese als amorpher Festkörper definierte Substanz ihren besonderen Reiz: Sie lässt das Licht ungehindert durch, kann es färben oder reflektieren.

Mit der Erfindung des “Dichroitischen Glases” (griechisch: dichroos = zweifarbig), das in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts im Auftrag der NASA entwickelt wurde, erscheint Glas jedoch buchstäblich in einem neuen Licht. Abhängig vom Einfallswinkel der Strahlung und dem Blickwinkel des Betrachters, kann es gleichzeitig farblos und intensiv farbig, durchsichtig oder reflektierend sein. Diese Eigenschaften resultieren aus einer extrem dünnen, optisch durchsichtigen Beschichtung, die bestimmte Wellenlängen der Lichtstrahlung reflektiert, während andere ungehindert transmittiert werden. Ein “Wunderglas”, das seine changierende Farbigkeit – wie ein Brillant – einfach aus dem Licht gewinnt.

Dichroitische Glaskunstwerke von Olafur Eliasson und anderen

Als dieses innovative Material in die Hände von Künstlern, Designern und Architekten gelangte, entstand eine besonders attraktive Form von “High Tech-Kunst”. Denn das seit 2004 unter dem Markennamen VarioTrans® von der Firma Prinz Optics hergestellte Spezialglas fand schnell Eingang in die Architektur und Innenraumgestaltung. Mehr und mehr ließen sich auch bildende Künstler von der ästhetischen Wirkung des dichroitischen Glases inspirieren. So schuf der dänisch-isländische Installations- und Medienkünstler Olafur Eliasson, einer der einflussreichsten Vertreter der Gegenwartskunst, besonders eindrucksvolle dichroitische Glaskunstwerke. Wie viele seiner Installationen befassen auch sie sich vornehmlich mit physikalischen Phänomenen in der Natur wie Bewegung und Reflexion.

Der Bildhauer Heinz Mack nutzt die polychromen Effekte von VarioTrans® Glas, um in seinen Glasskulpturen die farblichen Veränderungen und Brechungen der gespiegelten städtischen Umgebung im Wechselspiel des Lichts erlebbar zu machen.

Der Künstler Bernhard Huber verwendete für seine Glaskonstruktion “Der Turm” von 2007 dichroitische Gläser, um im Innenraum ein vielfarbiges Lichtspiel zu entwickeln.
Auch das eindrucksvolle Mobile von Petra Goldmann im Mainzer Landtag setzt sich aus dichroitischen Gläsern zusammen. Sie wählte dafür den programmatischen Titel “Die Farbe ist eine Frage des Standpunktes”.

Die Werke dieser vier Künstler stellen nur einen beispielhaften Ausschnitt aus dem inzwischen umfangreichen Spektrum dichroitischer Glaskunst dar. Einen umfassenden Überblick über die faszinierende Vielfalt des künstlerischen Umgangs mit VarioTrans®-Glas vermittelt der vom Hersteller des Spezialglases herausgebrachte Bildband “Farb Licht Spiele”.

Für weitere Informationen wenden sich Interessenten an die PRINZ OPTICS GmbH, Stromberg, T: +49 6724 – 60193-0, http://www.prinzoptics.de

Die PRINZ OPTICS GmbH hat sich auf die Belieferung mit beschichteten Gläsern sowie optischen Filtern fokussiert. Farbeffektfilter, dichroitische Filter, Konversionsfilter etc. werden vielfach in Bereichen wie der Beleuchtung, Kunst, Architektur sowie der Industrie- und Medizintechnik eingesetzt. Die PRINZ OPTICS GmbH bietet zudem spezialisiertes Know-how bezüglich optischen Filtern im Sol-Gel-Tauchverfahren und entsprechenden Anwendungen. Kunden erwartet eine erfahrene, kompetente Beratung rund um Glas, Optik und Licht.

Kontakt:
PRINZ OPTICS GmbH
Peter Röhlen
Simmerner Straße 7
55442 Stromberg
+49 6724 – 60193-0
info@prinzoptics.de
http://www.prinzoptics.de